Lieber Leser,
das Leben ist schön, die Natur unser Aller Ursprung und Heimat und für manche ein Ort der Regeneartion un des Kräftesammelns. Den absoluten Chillfaktor sollte man in seine Wochendkalkulationen jedoch miteinberechnen, gerade nach einer harten Arbeitswoche auf Feld und Wald. Leider war dem nicht so...Unsere Ruhestunden wurden gnadenlos dahingerafft, ohne unterlass und dem ganzen Rest.... So, das wärs mitm Einjammern!!
Eigentlich handelte es sich gestern eher um eine feine Wanderung, machetenschwingende compañeros und aufgeweicht verschrumpelten Füssen.
Die Tour zu den örtlichen Wasserfällen, und gleichzeitig der Wasserversorgung Itinambikuas, wurde uns als eine einfach dreistündige Wanderung vorgestellt, die man unbedingt gemacht haben sollte. Früh morgens um sechs, mit Schlaf in den Augen und streikenden Gliedern, gings zu Beginn auf einem, in den Fels gesprengten Weg, flussaufwärts der Qelle des Stroms entgegen. Eineinhalb Stunden etwa dauerte der gemütliche Weg, bis zu einem Wehr an dem wir Rast machten. Von da an hiesses, mit allem drum und dran durch knie-bis oberschenkeltiefes Wasser warten. Stunde um Stunde waren wir, von Mücken und Fliegen begleitet, auf der grossen Suche nach Eldorado. Schmarn, natürlich nach den Wasserfällen. Nach etwa fünf Stunden erreichten wir den gesuchten Wasserfall, gingen ordentlich in seinem einladenden, ausgespülten Becken schwimmen und sprangen zu guter letzt sogar von einem seitlich gelegenen Weg durchs Gestr¨pp der Pflanzen ins erfrischende Nass.
Auf dem Nachauseweg zeigten uns die Kanadier, mit denen wir unterwegs und die die Gründer dieses kleinen Abenteuers waren, noch eine traumhafte Badebucht ,mit Klippen, Felsen und alles was man zum Glücklichsein so braucht...
Jeder Schweisstropfen hat sich mal wieder ausgezahlt. Die Photos geben nur einen kleinen Hauch der Schönheit dieser verschiedenen Orte wieder..
